10. Januar 2019 | 16:00 - 19:30
Das GRAZER WORTLABOR,
koordiniert von Katerina Langjahr-Cerna, besteht seit April 2017 und versteht sich als multilinguale und internationale Gruppe,
die in zweiwöchigen Treffen die Wortgrenzen auslotet: Zum einen im Besprechen der individuell enstandenen und entstehenden
Texte, zum andern im Abklopfen der Übersetzungen, die zum Großteil von den Autor*innen selbst vorgenommen werden.
Unsere
Arbeistssprache ist Deutsch, es wird in Persisch, Arabisch, Tschechisch und Deutsch geschrieben und gedacht.
Immer
wird auch eine Brücke geschlagen zur bildenden Kunst – bildende Künstler*innen als Teil des Kollektivs fertigen Skizzen, Entwürfe,
Bilder an oder teilen ihre bildhaften, bildnerischen Ideen zu Texten.
Der Hauptfokus des WORTLABORs
ist es, eine kultur- und sprachübergreifende Brücke zu schlagen, der literarische Text dient hierzu als Medium.
Eine
weitere Zielsetzung ist die gegenseitige Inspiration und eine so entstehende Intertextualität, die durchaus interdisziplinär
verstanden wird: So sollen Texte von Kolleg*innen zu eigenen Texten inspirieren, Wörter durch Texte hindurch geistern und
nicht zuletzt Werke anderer Disziplinen zu den jeweiligen Texten entstehen.
Aktuelle Mitglieder:
Nava
Ebrahimi (Iran/Deutschland)
Claudia Schmitz-Esser (Österreich)
Abelina Holzer (Österreich)
Omar Khir Alanam
(Syrien)
Asiyeh Panahi (Iran/Afghanistan)
Niko Heufler (Österreich)
Edyta Wolska (Polen)
Tammam Jamoul
(Syrien)
Julia Lacina (Deutschland)
Theresia Bachmeier (Deutschland)
Kateřina Černá (Tschechien/Österreich)
u.
a.
Die Texte, so unterschiedlich sie in ihren Formen sind und so unterschiedlich ihre Stimmen
und Sprachen – die Inhalte unterscheiden sich letzte Endes gar nicht so sehr: Es geht um Liebe und Krieg, um das Individuum,
Suche und Verlust von Identität, Verlust und Trauer.
Wir freuen uns immer über
neue Stimmen, die Lust haben, am WORTLABOR teilzunehmen!Der Einstieg ist laufend möglich.
Bei Interesse schreibe an artlab@uni-t.org!