Lernkunst

LERNKUNST

Künstlerisch-kreative Methoden in der Erwachsenenbildung

 

In dem Projekt Lernkunst beschäftigten sich Künstlerinnen und Pädagoginnen mit den Fragen zur Verschränkung von Kunst und Bildungsprozessen: Welche formalen und informellen Lernmöglichkeiten stecken in künstlerisch-kreativen Prozessen? Wie kann ich Lernumgebungen schaffen, die sich an den Lebenswelten meiner Zielgruppe orientieren? Welche kreativen Strategien kann ich anwenden, um mit speziellen Lernsituationen, Blockaden, Widerständen und besonderen Bedürfnissen umzugehen? Wie gestalte ich transkulturelle und intergenerative Lernräume? Wie begleite ich projektorientierte Lernerfahrungen und Gestaltungsprozesse?
Das Projekt raus aus der box/LernBox für bildungsbenachteiligte Jugendliche diente der Lernkunst dabei als Praxisfeld, in dem die Methoden entwickelt und erprobt, gesammelt und beschrieben wurden. Aus dem vielseitigen Repertoire wurden sechs Methodenspiele zusammengestellt, die je nach Lust, Laune und Möglichkeiten in sich variabel in der Basisbildung eingesetzt und beliebig weiter ausgebaut werden können.

1. Lernkunst-Methoden in der Basisbildung
2. Lernerfahrung von Teilnehmerinnen
3. Fortbildungsreihe Lernkunst

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LERNKUNST-FOLDER als pdf-Download (2013/14)

Der Lehrgang wurde von einem Blog begleitet, der über Inhalte und Erfahrungen in den Workshops berichtet.
 
Lernkunst richtet sich an Menschen:

Lehrende/TrainerInnen/KünstlerInnen /Studierende die in der Erwachsenenbildung tätig sind oder tätig werden möchten

Lernkunst bildet fort:

Eine Vielzahl künstlerischer, kreativer und pädagogischer Methoden werden vermittelt, welche in mehrjähriger praktischer Arbeit mit bildungsbenachteiligten jungen Frauen entwickelt und erprobt wurden, und in der Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen Anwendung finden können.

Lernkunst beantwortet Fragen:

Welche informellen Lernmöglichkeiten stecken in künstlerisch-kreativen Prozessen? Wie kann ich Lernumgebungen schaffen, die sich an den Lebenswelten meiner Zielgruppe orientieren? Welche kreativen Strategien kann ich anwenden, um mit speziellen Lernsituationen, Blockaden, Widerständen und besonderen Bedürfnissen umzugehen? Wie gestalte ich interkulturelle und intergenerative Lernräume? Wie begleite ich projektorientierte Lernerfahrungen und Gestaltungsprozesse: Ausstellungen, Druckwerke, Aufführungen?

Lernkunst gestaltet sich so:

In jedem Modul werden künstlerisch-kreative Methoden vorgestellt und praktisch angewendet. Es werden Best Practice Beispiele aus dem Basisbildungsprojekt „raus aus der box“ vorgestellt und mit theoretischem Grundwissen zu spezifischen Themenfeldern wie Migration, Gender/Diversity, didaktische Modelle in der Erwachsenenbildung etc. verknüpft.

Die Referentinnen verbindet ein Interesse: sie bringen sich als Künstlerinnen in den Alltag ein, stellen sich in soziale Kontexte, intervenieren und schaffen Beteiligung. Sie sehen Kunst als eine Möglichkeit, gesellschaftliche Prozesse sichtbar zu machen und einzugreifen. Sie kreieren Räume, in denen Menschen sich in ihrer Individualität zeigen können und einander begegnen.

Referentinnen:

Edith Draxl: Kulturschaffende, Psychotherapeutin
Andrea Fischer: Kostümbildnerin, Kunsttrainerin
Sabine Friesz: Theaterpädagogin, Sozialarbeiterin
Luise Hollerer
: Psychologin
Andrea Markart: Illustratorin, Kunsttrainerin
Maryam Mohammady: Fotografin, Kulturschaffende
Julia Laggner: Filmemacherin, Psychologin
Mercy Otieno: Musikerin, Schauspielerin
Franziska Pirstinger
: Kunstpädagogin, Malerin
Birgit Waltenberger: Bildungsarbeiterin, Kulturwissenschaftlerin

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Die Zitate in den Modulbeschreibungen stammen von jungen Frauen aus dem Projekt „raus aus der box“, ein Bildungsangebot für Mädchen und junge Frauen von 15 bis 24 Jahren. Gefördert aus Mitteln des esf, BMUKK und AMS Steiermark. ProjektpartnerInnen: uniT, Mafalda, ISOP

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2013/14: Lernkunst wurde aus Mitteln des esf und BMUKK gefördert.
ProjektpartnerInnen: uniT, Mafalda, KPH, IG Kultur

 

 

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